• 09Aug
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    Das Social Trading ist eine neuartige Form des Handels von z.B Binäroptionen, bei denen unerfahrene und unprofitable Händler vom Handel der erfolgreichen Trader profitieren können. Beide Händlergruppen werden auf den entsprechen Plattformen miteinander verbunden. Dabei kann es sich entweder lediglich um ein soziales Netzwerk oder aber einen kompletten Broker handeln. Der Follower, derjenige, welcher die Trades lediglich kopiert, sucht einen Trader nach bestimmten Kriterien aus. Dabei sollten wichtige Kennzahlen, wie die Rentabilität eines Traders, die Anzahl der Trades, die Stetigkeit der Gewinnkurve und auch das eingegangene Risiko beachtet werden. Es ist die Aufgabe des Followers die Performance des Traders zu bewerten, weshalb er sich mit den entsprechenden Kennzahlen auskennen muss. Im Anschluss gilt es ein entsprechendes Portfolio aus unterschiedlichen Händlern zusammenzustellen. Der Follower entscheidet, in welchem Verhältnis die Trades der Händler, denen er folgt, auf das eigene Konto übertragen und kopiert werden. Beweist der Follower Geschick bei der Auswahl der Trader, so generiert er automatische Renditen durch das Kopieren der Trades.

    Wie funktionieren Social Trading Plattformen?

    Anders als in unserem 24option Test beschrieben wird bei der Social Trading Community, wie beispielsweise eToro, weniger Wert auf den sozialen Aspekt gelegt. Diese sind eine Art Präsentationsfläche für erfahrene Trader. Hier können sich die Handlungen eines Anlegers nachvollziehen lassen und einfach kopiert werden. Dazu werden diese in einer Live-Datenbank hinterlegt und können abgerufen werden. Sie können hier von guten Anlegern lernen und ggf. das Vorgehen auf Ihr Brokerkonto kopieren. Das lässt sich auch ganz einfach mit etwas weniger Geldeinsatz machen, so dass nicht alles übernommen werden muss. Diese Funktion nennt sich Copytrader und ermöglicht es auch Neueinsteigern wie Profis zu agieren. Folgen Sie erfolgreichen Tradern und profitieren Sie so von der Erfahrung. Da das Ganze im Social Web angelegt ist, haben natürlich auch diejenigen etwas davon, die kopiert werden. Für jede Kopie erhalten sie in der Regel eine Provision durch die Plattform.

  • 09Apr
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    Der Begriff der Internationalen Politik ist allgegenwärtig und die Nachrichten sind voll von Ereignissen, die die Weltgemeinschaft betreffen und an denen oft mehrere Staaten beteiligt sind. Aber was genau ist eigentlich Internationale Politik und wird sie nur von Staaten, oder auch von anderen Akteuren gemacht? Um die Zusammenhänge zu verstehen, muss man zumindest die Grundlagen dieses politischen Phänomens erklären.

    Viele Faktoren beeinflussen die Internationale Politik.

    Unter dieser Politik versteht man eine Vielzahl von Beziehungen, Rechten und Institutionen, die verschiedene Akteure über Ländergrenzen hinweg miteinander verbinden. Gegenstand der Internationalen Politik sind sowohl wirtschaftliche Beziehungen, als auch Staatenbündnisse. Natürlich zählen auch Konflikte und deren Lösungen dazu. Ein bestimmendes Kennzeichen dieser Beziehungen ist die sogenannte Multipolarität. Das bedeutet, dass es nicht nur eine, oder zwei Handlungsmächte gibt, sondern viele Interessensgruppen Einfluss auf die Politik nehmen. Zu nennen sind die USA und Europa, aber auch China und die arabischen Staaten, sowie Russland. Ein weiterer Faktor ist die Globalisierung. Wirtschaft und Politik einzelner Staaten beeinflussen immer mehr die gesamte Weltentwicklung, ebenso sind viele nationalen Institutionen miteinander auf internationaler Ebene verbunden. Ein zusätzlich bedeutender Punkt ist die sogenannte Interdependenz. Das bedeutet, dass die Vernetzung durch gegenseitige Abhängigkeit auch Risiken schafft. Gut zu sehen ist dies an der Weltwirtschaftskriese oder dem Ölpreis. Ein Ereignis in einem Land hat gleich globale Folgen, da alles miteinander zusammenhängt. Ziele der Internationalen Politik sind dabei die Friedenssicherung, die Bewältigung übernationaler Katastrophen, wie etwa von Naturkatastrophen, und die soziale Gerechtigkeit. Grundlage des Handelns ist immer das Völkerrecht. Es umfasst die Gesamtheit der Normen, die die Beziehungen zwischen den Staaten regeln.

    Nicht nur Regierungen betreiben Internationale Politik.

    An der Internationalen Politik sind neben den einzelnen Staaten auch Bündnisse mehrerer Nationen beteiligt. So sind UN, G8 oder die NATO auch Akteure der Internationalen Politik. Diese treten vor allem in Erscheinung, wenn es um die Bewältigung von wirtschaftlichen Krisen, humanitären Katastrophen oder Kriegen geht. Dem gegenüber stehen die nichtstaatlichen Organisationen. Sie werden NGOs, Non-Gouvernmental-Organizations, genannt. Diese Zivilgesellschaften können sowohl national organisiert sein, so wie Gewerkschaften oder Industrieverbände, als auch international, zum Beispiel wie Umweltschutzorganisationen oder Menschenrechtsorganisationen. Daneben spielen die Global Player, also Wirtschaftsunternehmen, die auf mehreren Kontinenten agieren, eine entscheidende Rolle. Die internationale Vernetzung all dieser Gruppierungen hat auch einen regen Interessenaustausch zur Folge, der oft die Entwicklung auch regionaler Strukturen fördert, jedoch stets Konfliktpotential bietet. Die Internationale Politik soll diese Interessen ausgleichen und mögliche Konflikte verhindern oder lösen.