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Nicaragua – Auf dem Weg zum Wahlbetrug 2011

15. Juli 2010 | Von

Obwohl die Präsidentschaftswahlen in Nicaragua erst im November 2011 anstehen, versucht Präsident Ortega bereits jetzt mit allen Mitteln, die letzten von ihm noch nicht besetzen politischen Nischen zu kontrollieren, um seine Wiederwahl zu sichern. Eine Schlüsselfunktion kommt dabei den Bürgermeistern zu, die maßgeblichen Einfluss auf den administrativen Wahlprozess haben.



Honduras: Vor dem Lateinamerika-Gipfel

19. Mai 2010 | Von

Nach nun mittlerweile mehr als 100 Tagen im Amt, die die lang ersehnte Anerkennung eines Großteils der Staaten der internationalen Gemeinschaft für Honduras brachte, war in der honduranischen Regierung fast schon so etwas wie zurückhaltender Optimismus nach einem schweren Start im Januar zu spüren – bis die diplomatische Realität anlässlich des am Montag begonnenen EU-Lateinamerika-Gipfels [...]



Nicaragua: Die Demokratie muss draußen bleiben

28. April 2010 | Von
Nicaragua: Die Demokratie muss draußen bleiben

Da die Opposition die notwendigen Stimmen gegen ein verfassungswidriges Dekret des Präsidenten Ortega zusammenbekommen hat, blockiert der Präsident durch gewaltbereite Demonstranten das Parlamentsgebäude. Nun tagen die Abgeordneten in einem Hotel, das mittlerweile auch von sandinistischen Demonstranten belagert wird.



Honduras: Als wäre nichts gewesen

29. Januar 2010 | Von
Honduras: Als wäre nichts gewesen

Am 27. Januar wurde das Präsidentenamt dem Wahlsieger „Pepe“ Lobo Sosa von der Nationalen Partei im Nationalstadion feierlich übergeben. Mit einer sehr christdemokratisch-versöhnlichen Antrittsrede versuchte Lobo alle Gesellschaftsschichten hinter sich zu bringen und fuhr dann zum Flughafen, um den begnadigten Mel Zelaya zu verabschieden.



Verfassungstreue und Verfassungsbrüche in Zentralamerika

19. Januar 2010 | Von

Während in Nicaragua und Venezuela die Prinzipien der Gewaltenteilung zunehmend durch den Autoritarismus ihrer Präsidenten verhöhnt werden, beschlossen die Volksvertreter in Honduras den Austritt aus dem Staatenbündnis ALBA, um sich vom Einfluss des linkspopulistischen Präsidenten Venezuelas zu befreien, der zugleich mit seinem sozialistischen Wirtschaftskurs der Bevölkerung die höchste Inflationsrate Lateinamerikas beschert.