Tagarchiv | "China"

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China als Stabilisierungsfaktor in Afghanistan

Veröffentlicht am 26 August 2010 von Felix F. Seidler

Wenn von Chinas Rolle in Afghanistan die Rede ist, wird immer wieder betont, Peking hätte ja eine direkte Landverbindung. Die 76km lange Grenze liegt am Ende des maximal 65km breiten Wakhan-Korridors zwischen Tadschikistan und Pakistan. Dort ist das Pamir-Gebirge 3000 bis 7000m hoch. Die Landverbindung ist also weitestgehend nutzlos. Was nicht heißen soll, China wäre es bei der Stabilisierung Afghanistans. Weiterlesen

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Es wird eng im Südchinesischen Meer

Veröffentlicht am 08 August 2010 von Felix F. Seidler

In Mitten von acht Staaten bildet das Südchinesische Meer aktuell wie in Zukunft einen Hot-Spot. Die dortigen Manöver der chinesischen Marine vom 26. Juli weisen eindeutig in diese Richtung. Kriegsschiffe und U-Boote, die mit scharfer Munition und im Zusammenspiel mit Kampfflugzeugen üben, sind ein deutliches Zeichen dafür, dass Peking keines Falls gewillt ist, von seinen Interessen Abstand zu nehmen. Für mehr Details zur Marinerüstung in der Region sei hier auch auf den Beitrag vom 25.02.2010 verwiesen. Weiterlesen

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Iran-Sanktionen: China im Boot – LINKE will verzögern

Veröffentlicht am 01 April 2010 von Michael Weis

Nach monatelangen Verzögerungen hat die Volksrepublik China sich prinzipiell bereit erklärt Sanktionen gegen Iran mitzutragen. Laut US-Medien willigte Peking ein, mit Verhandlungen über den Text einer verschärften Uno-Resolution zu aufzunehmen. Die “New York Times” zitierte die den französischen Außenminister Bernard Kouchner mit den Worten: “Sie haben eingewilligt anzufangen [...] Über den Inhalt zu sprechen, ist ein neuer Schritt vorwärts.” Weiterlesen

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Maritime Rüstungsdynamik in Asien

Veröffentlicht am 25 Februar 2010 von Felix F. Seidler

In München wurde auf der Sicherheitskonferenz über Abrüstung und das iranische Atomprogramm philosophiert. Während in Europa mal wieder fleißig diskutiert wird, werden, wie bei so vielen Themen, auf der anderen Seite der Welt in Asien einfach Fakten geschaffen. Nicht nur dank der zahlreichen Konflikte um Inselgebiete mit Öl- und Gasvorkommen (Parcel-Inseln, Senkaku-Inseln, Spartly-Inseln, Chunxiao-Gasfelder, etc.), sondern auch aus machtpolitischen Erwägungen und wegen Fischereirechten (ja, wirklich!), investieren viele asiatische Länder massiv in ihre Marine. Am signifikantesten ist der langsame Aufstieg der chinesischen Volksbefreiungsmarine. Weiterlesen

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Chinesisches Geld für Griechenland?

Veröffentlicht am 27 Januar 2010 von Michael Weis

Ein großer Teil des Staatsdefizits der USA wurde in den letzten Jahren durch chinesische Kredite ausgeglichen. Die Folge: die USA sind zunehmend von China abhängig – ebenso wie China sehr von den USA abhängt. Ob diese Verknüpfung auf Dauer positiv oder negativ ist, steht noch in den Sternen.
China erlangt durch derartige Kreditvergaben auf jeden Fall international sehr viel Macht. Diese Macht könnte sich bald nicht nur auf die USA und vielen afrikanische Länder beziehen, sondern auch Teile der EU einschließen. Griechenland möchte durch Kredite aus China den Bankrott verhindern. Ob es sich damit selbst verkauft oder einen Vorteil für beide Länder und die ganze EU erzielt bleibt abzuwarten.
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Raketenabwehr made in China

Veröffentlicht am 12 Januar 2010 von Michael Weis

Nach Angaben der chinesischen Regierung hat Land unlängst erfolgreich ein neues Raketen-Abwehr-System getestet. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua betonte laut dpa, das Außenministerium in Peking habe verlauten lassen, es habe einen sehr erfolgreichen Test gegeben.
Der Test sei – so China – freilich rein defensiver Natur gewesen und gegen kein Land gerichtet. Der Test gerade zu diesem Zeitpunkt gilt als Reaktion auf die Ankündigung der USA, verbesserte Luftabwehrraketen vom Typ “Patriot” an Taiwan zu liefern.

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Neue Sanktionen gegen Teheran

Veröffentlicht am 23 Dezember 2009 von Michael Weis

Russland hat zugestimmt, neue Sanktionen gegen den Iran zu unterstützen, um die nuklearen Ambitionen Teherans doch noch zu stoppen. China wird sich aller Voraussicht nach dem Beispiel Russlands folgen, erklärte der französische Außenminister Bernard Kouchner am Montag. Damit ist ein Durchbruch in den Verhandlungen über ein deutlicheres Vorgehen gegen die Bedrohung aus dem Iran erreicht. Dieser Durchbruch ist umso erfreulicher wenn man bedenkt, dass China erst kürzlich 2.900.000.000 Dollar in Ölprojekte im Iran investiert haben soll. Die neuen Sanktionen durch den UN-Sicherheitsrat sollen – laut Bernard Kouchner – sehr “bestimmt” sein und u.a. den Bank- und Versicherungsbereich betreffen.

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