Frankreich hat 8 Casa CN-235 Transportflugzeuge im Gesamtwert von 225.000.000 Euro bestellt. Diese können je 5 Tonnen Gewicht bzw. 40 Personen transportieren und haben eine Reichweite von 3.500Killometern. Auf diese Weise will Frankreich zumindest behelfsmäßig die Fähigkeitslücke schließen, die durch die Verzögerungen beim Bau des A400M entstanden ist. Ferner schaffen sich die Franzosen auf diese Weise einen Ausweg im Falle weiterer Verzögerungen oder gar einem Scheitern des Projektes A400M. Weiterlesen
Veröffentlicht am 27 Februar 2010 von Michael Weis
Die Geschichte des A400M wirkt schon fast endlos. So haben wir auch auf dieser Seite bereits mehrfach über die aktuellen Entwicklungen und die Hintergründe berichtet. Nun hat die FTD einen sehr guten Artikel zum Thema A400M veröffentlicht. In diesem informiert sie nicht nur über den aktuellen “Durchbruch” bei den Verhandlungen der Verteidigungsminster sondern auch über die mögliche Zukunft des europäischen Rüstungsmarktes. Weiterlesen
Veröffentlicht am 11 Februar 2010 von Michael Weis
Um den A400M zu retten, müssen neue Wege gegangen werden. Dies versucht nun Verteidigungsminister zu Guttenberg indem fast eine Mrd. Euro Mehrkosten bei der Beschaffung des Militärairbus A400M über Großbürgschaften aus dem Deutschlandfonds und Kredite der KfW Bankengruppe finanzieren will. Idee dahinter ist, dass die Gläubiger die Kreditsumme ab einer bestimmten Verkaufszahl zurückzahlen sollen. Auf diese Weise soll der Staat entlastet werden und die Erfolgsaussichten des Projekts werden nochmals durch die Industrioe überprüft. Weiterlesen
Brigadegeneral Joachim Wundrak, ausgebildeter Verkehrspilot, Diplom-Ingenieur und stellvertretender Befehlshaber des Luftwaffen-Führungskommandos, gab im Deutschlandradio Kultur ein Interview, bei dem er den Finger in die größte Wunde der Luftwaffe legte. Jedem, der sich mit dem Thema Bundeswehr beschäftigt, ist klar: Mit den veralteten Maschinen kann die Bundeswehr bereits jetzt bestimmte Aufgaben nicht mehr wahrnehmen. Und der A400M ist noch lange nicht in Radarreichweite. Weiterlesen
Berlin prüft aktuell einen Kompromissvorschlag zur Rettung des A400M. Angedacht ist, für das Projekt zu bürgen und auf diese Weise direkte Zahlungen an EADS vermeiden. Mit der Bürgschaft könnte der EADS-Konzern kostengünstig Kredite aufnehmen. Die FTD berichtet in einem exklusiven Artikel aus mehreren verhandlungsnahen Quellen über die Verhandlungen zwischen den Ministerien für Verteidigung, Wirtschaft und Finanzen. Weiterlesen
Veröffentlicht am 14 Dezember 2009 von Michael Weis
Die Kosten für den A400M schießen weiter in die Höhe. Das Projekt hat Airbus bis heute rund 2,4 Mrd. Euro Verlust beschert. Nun könnte es durch Forderungen aus der Zulieferindustrie noch teurer werden. Die FTD meldet heute in ihrer Printausgabe: Weiterlesen
Veröffentlicht am 07 Dezember 2009 von Michael Weis
In der nächsten Woche wird es endlich soweit sein: Der A400M wird sich zu seinem ersten Testflug in die Lüfte erheben und dann voraussichtlich ab 2011 bei den Auftraggebern einschweben. Eigentlich war der erste Testflug der europäischen “Luftransporthoffnung” für den Sommer 2008 geplant. Nicht zuletzt auf Grund der Verzögerung wird das ursprünglich mit 20 Milliarden Euro angesetzte Projekt wohl 27,4 Milliarden kosten. Davon soll Deutschland mit einem georderten Kontingent von 60 der 180 bestellten Maschinen 8,6 Milliarden zahlen. Weiterlesen
Veröffentlicht am 19 November 2009 von Michael Weis
Was ist zu tun um Europa eigene Lufttransportkapazitäten zu ermöglichen ohne weitere Milliarden zu riskieren? Heute werden sich der französische Verteidigungsmister Hervé Morin und Karl-Theodor zu Guttenberg in Paris treffen um über das Problemkind A400M zu sprechen. Anfang Dezember soll dann ein Meeting aller Minister der am Projekt beteiligten Personen folgen (Quelle)
In welche Richtung es gehen könnte meldet die FTD in ihrer Printausgabe vom 16.11.2009 auf Seite 7: