Veröffentlicht am Montag, 17. Mai 2010 von Torsten Rissmann
Noch vor der Sommerpause soll die Verkürzung des Wehrdienstes auf sechs Monate verabschiedet werden. Dies beschloss nach Angaben von Focus-online heute eine Spitzenrunde der Koalitionsfraktionen. Die Verkürzung der Wehrdienstzeit auf sechs Monate war im Koalitionsvertrag beschlossen worden, die Umsetzung bisher aber unklar. Besonders die gleichzeitige Verkürzung des Zivildienstes war strittig. Besonders soziale Einrichtungen warnten vor Engpässen bei einer Verkürzung des Zivildienstes.
Die Koalitionsrunde einigte sich nun darauf, dass der Zivildienst freiwillig um drei bis sechs Monate verlängert werden kann. Eine Entscheidung darüber kann der Zivildienstleistende nach seinem zweiten Dienstmonat treffen.
Nach den Plänen der Koalition soll die Verkürzung des Wehrdienstes noch vor der parlamentarischen Sommerpause verabschiedet werden und ab dem 1. Oktober gelten, die Verkürzung des Zivildienstes sogar schon ab dem 1. August.
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Dieser Artikel wurde am 17.Mai 2010 von
Torsten Rissmann veröffentlicht.
Dipl.-Pol. Torsten Rissmann ist stellvertretender Vorsitzender des LFA II und Vorsitzender des FDP-Verbandsgemeindeverbandes Pellenz, Mitglied im Kreisvorstand der FDP Mayen-Koblenz und im Vorstand der Vereinigung liberaler Kommunalpolitiker Rheinland-Pfalz. Torsten Rissmann schreibt auch für das "Liberale Institut" der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit sowie die Internet- und Blogzeitung FreieWelt.net zu außen- und sicherheitspolitischen Themen.