‘Wir haben mit unserem Konzept einen wichtigen Beitrag geleistet’

Veröffentlicht am Montag, 1. Februar 2010 von Torsten Rissmann

‘Wir haben mit unserem Konzept einen wichtigen Beitrag geleistet’

Im Interview mit der “Süddeutschen Zeitung” erklärt Außenminister Guido Westerwelle (FDP), dass Deutschland mit seinem Konzept einen wichtigen Beitrag geleistet hat zum Strategiewechsel in Afghanistan. “Wir müssen die politische Strategie und den zivilen Aufbau mehr in den Mittelpunkt stellen. Dazu zählt auch die Reintegration von Mitläufern”, so Westerwelle.

Frage: Herr Minister, was ist gut an Afghanistan?

WESTERWELLE: Gut ist, dass es einen neuen Anfang gibt, den wir in London beschlossen haben. Aber wenn sie nach dem Satz von Bischöfin Käßmann fragen, wonach nichts gut sei in Afghanistan: Dieser Satz ignoriert, dass vieles besser geworden ist seit der Schreckensherrschaft der Taliban.

Frage: Was denn?

WESTERWELLE: Mittlerweile können zum Beispiel Millionen Kinder zur Schule gehen, davon ein Drittel Mädchen. Wenn jemand sagt, nichts ist gut in Afghanistan, sollte er auch mit den Frauen reden, die ein menschenwürdiges Leben nicht vergittert im Haus oder mit Stoffplanen vor dem Gesicht führen können.

Frage: Sie sprechen vom Strategiewechsel. Übertreiben Sie dabei nicht den deutschen Anteil?

WESTERWELLE: Wenn 70 Länder eine gemeinsame Strategie verabreden, ist das immer ein gemeinsames Werk. Wir Deutsche haben mit unserem Konzept einen wichtigen Beitrag geleistet. Ich selbst habe vom ersten Tag in meinem Amt an für diesen Strategiewechsel gearbeitet.

Frage: Was haben Ihre Vorgänger falsch gemacht?

WESTERWELLE: Wenn man etwas ändern will, ist das nicht immer eine Kritik an denen, die vorher regiert haben. Es gibt doch einen Erkenntnisgewinn nach den Erfahrungen der letzten Jahre. Wir müssen die politische Strategie und den zivilen Aufbau mehr in den Mittelpunkt stellen. Dazu zählt auch die Reintegration von Mitläufern. Es hat zu lange bei zu vielen die Illusion gegeben, man könne Afghanistan militärisch gewinnen.

Frage: Haben Sie Ihr politisches Schicksal mit dem Erfolg in Afghanistan verbunden?

WESTERWELLE: Ich bin vorsichtig mit solchen apodiktischen Formulierungen, weil es ja auch nicht um mich geht, sondern um unseren gemeinsamen Erfolg. Wir haben jetzt eine neue Strategie, die die Chance auf einen Erfolg hat, und wir werden dafür arbeiten, dass sie auch diesen Erfolg hat. Weitermachen wie bisher ist keine Alternative. Kopflos raus auch nicht.

Frage: Die Bundestagswahl 2013 wird also nicht in Afghanistan entschieden?

WESTERWELLE: Was im nächsten Wahlkampf diskutiert wird, werden wir in vier Jahren sehen. Ich habe in 9 Jahren als Parteivorsitzender zu viele Prognosen gelesen – einschließlich angeblich sicherer Erkenntnisse über mein eigenes politisches Schicksal, die sich dann um so sicherer als falsch erwiesen.

Frage: Apropos Prognosen: Garantieren Sie einen Beginn des Abzugs 2011?

WESTERWELLE: Ende 2010 wollen wir mit der regionalen Übergabe der Verantwortung beginnen, Distrikt für Distrikt. Damit wollen bis 2011 so weit sein, dass unser Bundeswehr-Kontingent erstmalig reduziert werden kann. Wir unterstützen das Ziel von Präsident Karsai, bis 2014 die Sicherheitsverantwortung vollständig zu übernehmen.

Frage: Der Abzugsbeginn 2011 ist also ein Ziel, aber kein Versprechen?

Westerwelle: Eine Strategie ist immer eine Mischung aus Analyse und Schlussfolgerungen. Wir haben diese Strategie beschlossen, weil wir überzeugt sind, dass sie wirkt. Ich habe nicht die Absicht, dies aus innenpolitischen Gründen pathetisch aufzuladen. Übrigens hat diese Bundesregierung zum ersten Mal konkrete Ziele für den wirtschaftlichen und sozialen Aufbau im Norden gesetzt. Das ist nicht selbstverständlich. Wir sagen, wie viele Kinder zur Schule gehen sollen, wie viele Straßen gebaut werden, wie viele Menschen Zugang zu Wasser und Energie bekommen sollen. Wenn wir das nicht erreichen, werden wir das erklären müssen. Wir brauchen aber diese Transparenz, wenn wir wollen, dass die Gesellschaft den Einsatz mitträgt.

Frage: Ohne innenpolitische Unterstützung werden Sie den Einsatz nicht aufrecht erhalten können.

WESTERWELLE: Ja, aber mir geht es nicht darum, ob ich heute in Umfragen oder Kommentarspalten freundlich behandelt werde. Wenn ich in vier Jahren zurückblicke, möchte ich mit Fug und Recht sagen können, dass unser Weg nicht nur für Afghanistan, sondern auch für die Sicherheit unseres Land und die Weltgemeinschaft erfolgreich war.

Frage: Notfalls ohne die Opposition? Können Sie es riskieren, das neue Mandat ohne die SPD zu verabschieden?

WESTERWELLE: Ich möchte, dass möglichst viele in der Opposition mitmachen. Und ich hoffe, dass SPD und Grüne bei dem bleiben, was sie selbst in der Regierung gesagt haben. Ich werde mich aber nicht an parteipolitische Manöver von Oppositionsparteien fesseln. Seitdem ich im Amt bin, habe ich das Gespräch auch mit der Opposition gesucht und bin dazu weiter bereit. Ich möchte SPD und Grüne herzlich bitten, sich nicht ihrer Verantwortung zu entziehen und sich mit vorgeschobenen Gründen einen schlanken Fuß zu machen.

Frage: Kann die Opposition noch Einfluss auf das Mandat nehmen?

WESTERWELLE: Wir werden jetzt das Mandat ausformulieren. Mutmaßlich am 10. Februar werde ich im Bundestag eine Regierungserklärung abgeben. Vorher werde ich die Meinungen der Fraktionen erbitten, aber die Kernpunkte, die in London von fast 70 Staaten verabschiedet worden sind, die kann, will und werde ich nicht ändern. Wer sich beispielsweise die Äußerungen von Frank-Walter Steinmeier ansieht, der müsste erkennen, dass vieles auch aus den Konzepten der Opposition in unsere Arbeit eingeflossen ist, etwa beim Programm der Reintegration von Mitläufern. Das steht auch im Konzept der SPD.

Frage: … aber offenbar nicht in dem der CSU, die von einer Abwrackprämie für Terroristen gesprochen hat.

WESTERWELLE: Das ist so töricht, dass ich dazu nichts sagen muss.

Frage: Die Bundesregierung zahlt eine hohe Summe in den Versöhnungsfonds. Wer kontrolliert die Ausgabe?

WESTERWELLE:: Wir werden keinen Blankoscheck ausstellen. Außerdem fangen wir ja nicht bei Null an. Die Vereinten Nationen zum Beispiel verfügen bereits über umfangreiche Erfahrungen mit Reintegration. Das Geld darf nicht zu einer Prämie für Gewalt werden, es darf auch nicht versickern, sondern muss bei den jungen Männern ankommen, die des Kämpfens müde sind und die wir in ihre Dorfgemeinschaften zurückführen wollen. Das Programm ist also im Kern ein Ausbildungs- und Beschäftigungspaket.

Frage: Genügt der Fonds, um auch den harten Kern der Taliban zu erreichen?

WESTERWELLE: Wir müssen unterscheiden zwischen Wiedereingliederung und den Versöhnungsgesprächen. Das sind zwei Säulen der gesellschaftlichen Aussöhnung. Wir wissen auch, dass wir mit einem Eingliederungsprogramm keinen verblendeten Ideologen oder fundamentalistischen Gewalttäter gewinnen können. Aber wir können diejenigen ansprechen, deren Gefolgschaft die Macht der Taliban und der Terroristen erst ausmacht. Es geht darum, den harten terroristischen, fundamentalistischen Kern zu trennen von den Mitläufern. Jungen Männern, die nicht selten weder lesen noch schreiben können, und oft aus wirtschaftlicher Not für ein paar Dollar bereit sind, Waffen in die Hand zu nehmen. Wenn man denen das Angebot macht, nicht mehr kämpfen zu müssen, nicht mehr ständig um ihr Leben fürchten zu müssen und Familien gründen oder zu ihnen zurückkehren zu können, dann geben wir ihnen eine neue Chance. Dass auch die Nachbarstaaten einschließlich Pakistan dies unterstützen, sollte nicht vergessen werden.

Frage: Wie weit darf man bei dem Versöhnungsprozess gehen. Darf man mit Terroristen verhandeln? Da gehen auch in Deutschland die Emotionen hoch.

WESTERWELLE: Die innenpolitischen Debatten lasse ich mal beiseite. Die Aussöhnung ist eine zutiefst innerafghanische Angelegenheit. Das im Rahmen einer Ferndiagnose zu betreiben, macht keinen Sinn. Wenn Präsident Karsai neue Wege sucht, um die Gräben in seinem Land zu überbrücken, dann werden wir das unterstützen. Er selbst verlangt die Akzeptanz der Verfassung und die Absage an Gewalt. Nur weil dieser Prozess schwierig ist, darf man ihn nicht unterlassen. Ich sehe auch keinen Gegensatz zwischen Demokratisierung und Stabilisierung.

Frage: Die Demokratisierung ist aber sehr in den Hintergrund geraten.

WESTERWELLE: In London haben sich insbesondere zwei Außenminister für Frauenrechte in Afghanistan eingesetzt. Das war die amerikanische Außenministerin und ich selbst. Es darf nicht verloren gehen, was an Freiheit und Menschenwürde in dem Land gewonnen wurde. Das ändert nichts an unserer Entschlossenheit, gegen terroristische Gewalttäter vorzugehen. Yitzak Rabin hat einst einen richtigen Satz geprägt: „Wir müssen den Terrorismus bekämpfen, als ob es keinen Friedensprozess gebe, und den Friedensprozess verfolgen, als ob es keinen Terrorismus gebe.“

Frage: Wenn die deutschen Truppen nun mit den afghanischen Einheiten in Einsätze gehen, könnte es zunächst mehr Tote geben und damit schwieriger werden für sie, diese neue Strategie zu erklären.

WESTERWELLE: Wir werden tun, was wir können, um die Gefahren zu verringern. Es zählt zu den schwierigsten Momenten in der Regierungsverantwortung, unsere Soldaten in gefährliche Einsätze wie in Afghanistan zu schicken. Dass unsere Bevölkerung eine Grundskepsis gegenüber Militäreinsätze hat, finde ich eine der positivsten Entwicklungen unsere Geschichte. Deswegen kritisiere ich niemanden, der diesem Einsatz skeptisch gegenüber steht. Ich muss aber Entscheidungen treffen, weil sie richtig sind, selbst wenn sie keine Zustimmung in den Umfragen erzeugen. Es geht schließlich um die Sicherheit unserer Bürger.

Frage: Aus der Bundeswehr kam der Rat, das Kontingent um 3000 Mann zu vergrößern, das Verteidigungsministerium wollte mehr als 1000 Soldaten, nun sind es 850 geworden. Wie kommt diese Zahl zustande? Alles nur Innenpolitik?

WESTERWELLE: Man muss doch zunächst sagen, was sinnvoll und nötig ist. Insgesamt wollen etwas mehr als 300.000 afghanische Sicherheitskräfte schaffen. Dafür müssen auch wir Deutsche mehr ausbilden – pro Jahr etwa 5000 Polizisten. Mir war wichtig, dass wir zunächst über Umschichtungen im bestehenden Kontingent reden. Obwohl wir schon 4500 Soldaten in Afghanistan hatten, waren nur 280 mit der Ausbildung betraut. Jetzt stocken wir lediglich um 500 auf, vergrößern aber die Ausbilder-Gruppe auf 1400 Männer und Frauen. 350 weitere Soldaten sind eine flexible Reserve, z.B. für die Wahlen im September, deren Einsatz ausdrücklich mit dem Parlament besprochen werden muss.

Frage: Die USA werden 5700 Soldaten in den Norden verlegen, genau so viele wie die Bundeswehr. Wer hat da die Hosen an?

WESTERWELLE: So wie es in unserem Konzept steht. Der Generalinspekteur hat ausdrücklich bestätigt, dass Deutschland die umfassende Führung für ISAF im Norden hat.

Quelle: liberale.de

Ähnliche Artikel

  • 3. Februar 2010 -- Afghanistan ist Chefsache
    Es ist gut und wichtig für Deutschland, dass die Kanzlerin die Afghanistanpolitik zur Chefsache gemacht hat. Nach all dem politischen Stückwerk der letzten acht Jahre werden damit spät, aber endlich, die politischen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Deutschland sich als gestaltendes Mitgli...
  • 29. Januar 2010 -- ‘Kriegsähnliche Zustände’ mit weniger Kampftruppen
    Die NATO befindet sich seit 2001 in Afghanistan. Der Auftrag: Als International Security Assistance Force (ISAF) die afghanische Regierung zu stabilisieren und beim Wiederaufbau des Landes zu unterstützen. Die afghanische Regierung ist seit den ersten Wahlen im Herbst 2004 im Amt, bis dahin führte K...
  • 28. Januar 2010 -- Afghanistan-Konferenz in London
    Die Afghanistan-Konfrenz in London hat begonnen: Vertreter aus 70 Ländern wollen über das weitere Schicksal des Landes entscheiden. Deutschland wird vertreten durch Außenminister Guido Westerwelle (FDP). Im Mittelpunkt des deutschen Konzeptes stehen der zivile Aufbau, die Ausbildung der Sicherheitsk...
Autor: Torsten Rissmann Dieser Artikel wurde am 01.Februar 2010 von Torsten Rissmann veröffentlicht. Dipl.-Pol. Torsten Rissmann ist stellvertretender Vorsitzender des LFA II und Vorsitzender des FDP-Verbandsgemeindeverbandes Pellenz, Mitglied im Kreisvorstand der FDP Mayen-Koblenz und im Vorstand der Vereinigung liberaler Kommunalpolitiker Rheinland-Pfalz. Torsten Rissmann schreibt auch für das "Liberale Institut" der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit sowie die Internet- und Blogzeitung FreieWelt.net zu außen- und sicherheitspolitischen Themen.




5 Kommentare dieses Beitrags

  1. Politikverdruss schreibt:

    In puncto Stärkung des zivilen Aufbaus ist Westerwelles Konzept zu begrüßen. Wer sich einmal anschaut, wie die ehemalige Ministerin des Entwicklungshilfeministeriums, Frau W.-Zeul, aus ideologischen Gründen die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr verweigert und damit den zivilen Aufbau in Afghanistan untergraben hat, der erkennt jetzt bereits die positiven Veränderungen, die der Nachfolger, Herr Niebel, auf den Weg gebracht hat.

    Aber in folgenden Punkten ist Westerwelles Konzept sehr fragwürdig:
    -Wie er selbst sagt, will er nicht den harten Kern der Fundamentalisten, sondern die Mitläufer ereichen. Nur man kennt doch das Prinzip der wechselnden Loyalitäten in Afghanistan. Die Mitläufer werden heute Westerwelles “Integrationsprämie” mitnehmen und morgen erneut dem dienen, der sie bezahlt. Oder soll die Prämie als monatliche Rente ausgezahlt werden?
    - Der Frage nach dem erforderlichen Umfang des Bundeswehr-Kontingentes ist er ausgewichen. Wenn die afghanische Bevölkerung in der “Fläche” geschützt werden soll, dann ist das nur möglich, wenn die die “Fläche” beherrschenden Taliban erst einmal durch Kampf zerschlagen bzw. zum Rückzug gezwungen werden.Dabei umfasst der deutsche Verantwortungsbereich in Afghanistan insgesamt 160000 Quadratkilometer. Alleine der Raum Kundus ist mit Rheinland-Pfalz zu vergleichen. Schon diese räumlichen Dimensionen verdeutlichen, das der von der FDP vorgegebene Umfang der Truppenaufstockung nicht auf Fakten beruht, sondern völlig irrational ist. Dies ist völlig unverständlich, weil die erfolgreiche Umsetzung der neuen Strategie davon abhängt, das in erster Phase das “clear” gelingt. Wenn das nicht gelingt, wird auch der zivile Aufbau nicht voranschreiten und die neue Strategie scheitern.

  2. califax schreibt:

    @Politikverdruss:

    Die militärische Hauptlast wird in Kunduz zukünftig von den Amerikanern getragen. Es wird Clear-Hold-Build mit vielen kleinen Stützpunkten und Patrouillen geben. Das deutsche Kontingent stellt möglicherweise nur 10% der NATO-Truppen dafür. Ausbildung und COIN gehen Hand in Hand, d.h. die Ausbilder gehen mit afghanischen Truppen auf Patrouille.
    Quelle: http://faz-community.faz.net/blogs/sicherheit/archive/2010/02/01/cricket.aspx

  3. Politikverdruss schreibt:

    @califax, bitte um Nachsicht wegen der Verspätung,

    die Amerikaner haben in ganz Afghanistan die militärische Hauptlast getragen. Die Bundesregierung hat die Unterstützung des Kampfes der Amerikaner, besonders im Süden und Osten, verweigert. Und nun sollen die Amerikaner auch noch im deutschen Verantwortungsbereich die Hauptlast tragen? Dabei hat doch die Kanzlerin in ihrer Regierungserklärung ausdrücklich betont, dass das Kommando in der Region Nord von Deutschland geführt werden soll.Glauben Sie daran, dass die Amerikaner sich von uns führen lassen und für uns dann auch noch die “Drecksarbeit” erledigen? Ich nicht!

  4. califax schreibt:

    Ja, glaube ich. Man wird ein gesichtswahrendes Protokoll zwischen McChrystal/Gates und Guttenberg ausgehandelt haben. Pro forma ist das deutsche Kontingent weiterhin in der Leitungsfunktion, de facto wird gemacht, was McChrystal anordnet.
    Läßt sich prima als Auftragstaktik tarnen.

  5. Politikverdruss schreibt:

    Dass das schon diesen Umfang an Verlogenheit erreicht haben könnte, ist nicht von der Hand zu weisen.TzK’s auffällige Zurückhaltung und der bei ihm zu beobachtende Verlust der klaren Linie deuten ja darauf hin, dass er sich innerhalb des Kabinetts scheinbar in einer Defensivposition befindet. Mit anderen Worten ein Deal mit den Amerikanern. Die nehmen uns die Drecksarbeit(Kampf) ab und wir bleiben dafür im Bündnisboot. Ob das auch dann noch tragfähig ist, wenn die Amerikaner unter Deutschem Kommando Verluste hinnehmen müssen, ist zweifelhaft.

Hinterlasse einen Kommentar

Deutsches_Interesse
quo_vadis_Bw






    quo_vadis_Bw


    Freiheit.orgtrennerFDP im BundestagFDP Bundespartei
     
    Startseite Allgemein Außen- & Sicherheitspolitik Regionen Veranstaltungen
    Über uns Buchtipps Deutsche Außen- & Sicherheitspolitik Afrika
    Autoren TV- und Hörfunktipps Europäische Außen- & Sicherheitspolitik Amerika Videos
    Kontakt Rüstung und Beschaffung Asien
    Impressum ehem. Sowjetunion LFA Aktuell
    Archiv Bundeswehr Europa LAK JuLis
    Naher Osten Parteinachrichten