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	<title>Außen- und Sicherheitspolitik</title>
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	<description>Homepage des Landesfachausschusses Außen- &#38; Sicherheitspolitik der FDP Rheinland-Pfalz</description>
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		<title>Der neue START-Vertrag in Moskau und Washington</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 08:48:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Weis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Außen- & Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[ABC-Waffen]]></category>
		<category><![CDATA[Abrüstung]]></category>
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		<category><![CDATA[Non-Proliferation]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Stiftung Wissenschaft und Politik hat eine interessante Studie zur Ratifikation des neuen START-Vertrags in Moskau und Washington veröffentlicht. Nachdem das Abkommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stiftung Wissenschaft und Politik hat eine interessante Studie zur Ratifikation des neuen START-Vertrags in Moskau und Washington veröffentlicht. Nachdem das Abkommen am 08. April unterzeichnet wurde, ist noch immer nicht klar, ob es wirklich umgesetzt werden wird.<span id="more-3080"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<blockquote><p>Das von  den Präsidenten Medwedew und Obama am 8. April 2010 in Prag  unterzeichnete neue START-Abkommen (New Strategic Arms Reduction Treaty)  ist ein entscheidender Markstein für die Wiederaufnahme konstruktiver  amerikanisch-russischer Beziehungen und für weitere Bemühungen um die  nukleare Nichtverbreitung. Indem es eine neue Obergrenze von 800  strategischen Trägersystemen und 1550 strategischen Sprengköpfen  festlegt, vollzieht es einen wichtigen, wenn auch moderaten Schritt in  die von Obama gewiesene Richtung einer Abschaffung sämtlicher  Nuklearwaffen. Seit Mai 2010 liegt der Vertrag zur Ratifizierung beim  amerikanischen Senat und bei der russischen Staatsduma. Ist mit einer  erfolgreichen Ratifizierung in beiden Ländern zu rechnen? Welche  Kritikpunkte bringen die Gegner vor? Und welche Folgen hätte ein  Scheitern?</p>
</blockquote>
<p><span><span style="font-family: Verdana,Arial,sans-serif; color: #000000; font-size: x-small;"><a href="http://swp-berlin.org/produkte/swp_aktuell_detail.php?id=12716&amp;PHPSESSID=23b7ad72b125ee611a7d2f0a2e63545e" target="_blank">Quelle und Volltext</a><br />
 </span></span></p>
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		<title>Ist Deutschland dem Terror ausgeliefert?</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 05:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Weis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsche Außen- und Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Terror]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bisher war in Deutschland kein größerer Terroranschlag islamistischer Terroristen erfolgreich. Versuche gab es jedoch genügend &#8211; z.B. die fehlgeschlagenen Kofferbombenanschläge auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher war in Deutschland kein größerer Terroranschlag islamistischer Terroristen erfolgreich. Versuche gab es jedoch genügend &#8211; z.B. die fehlgeschlagenen Kofferbombenanschläge auf die Bahn oder die vereitelten Anschlagsplanungen auf die US Air Base Ramstein. Nun gab das BKA bekannt, dass es mehr als 400 Islamisten in Deutschland gibt, von denen rund 130 zum harten Kern der &#8220;Gefährder&#8221; zählen. Das Bundeskriminalamt sieht ihn ihnen eine Bedrohung für die innere Sicherheit Deutschlands!<span id="more-3075"></span></p>
<blockquote><p>[...] Es handele sich um Personen, &#8220;von denen wir annehmen, dass sie  politisch motivierte Straftaten von erheblichem Ausmaß begehen könnten&#8221;,  sagte der BKA-Präsident Jörg Ziercke dem &#8220;Tagesspiegel&#8221;.</p>
<p>
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// ]]&gt;</script>
</p>
<div>
<script type="text/javascript">// <![CDATA[
OAS_RICH('Middle2');
// ]]&gt;</script><br />
<br />
 <span style="display: none;"> </span></div>
<p>Nach Zierckes Angaben werden die Gefährder durch weitere 278  Unterstützer und andere &#8220;relevante Personen&#8221; ergänzt. Darunter gebe es  auch Anführer, die selbst kaum in Erscheinung treten. Sorgen bereiten  dem BKA auch die vielen Reisen militanter Islamisten zwischen  Deutschland und dem afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet. Bei 70 von  ihnen gebe es konkrete Hinweise, &#8220;dass sie in Terrorcamps eine  paramilitärische Ausbildung absolviert haben&#8221;, sagte Ziercke. 40 hätten  sogar Kampferfahrung aus Gefechten in Afghanistan. Immerhin sei es den  Sicherheitsbehörden gelungen, seit Anfang 2009 insgesamt 26 Ausreisen  gewaltbereiter Islamisten aus Deutschland zu verhindern.</p>
<p><a title="Ein Hamburger Islamist hat nach SPIEGEL-Informationen erst kürzlich in Verhören von drohenden Anschlägen in Deutschland berichtet." href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,715697,00.html">Ein  Hamburger Islamist hat nach SPIEGEL-Informationen erst kürzlich in  Verhören von drohenden Anschlägen in Deutschland berichtet.</a> Der Mann wird derzeit in Afghanistan in einem Militärgefängnis  festgehalten. Die US-Ermittler schätzen ihn als wichtige Quelle ein. Ein  weiterer Islamist aus Hamburg, der Deutsch-Syrer Rami M., war Ende  August von Pakistan ausgeliefert worden  <a title="und sitzt seitdem in Haft." href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,713934,00.html">und sitzt seitdem in Haft.</a></p>
<p>[...]</p>
<p>Im Kampf gegen die Terrorgefahr in Deutschland sieht Ziercke  &#8220;empfindliche Schutzlücken angesichts der Suspendierung der  Vorratsdatenspeicherung&#8221;. Dass es angesichts der  <a title="Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,681514,00.html">Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts</a> nicht mehr möglich sei, die Verbindungsdaten von Telefon und Internet  sechs Monate zu speichern, erschwere Ermittlungen der Polizei erheblich.  Das betreffe vor allem Fälle, in denen aufgeklärt werden müsse, &#8220;wie  sich vor einer terroristischen Straftat die Täterstrukturen gebildet  haben und wer mit wem kommuniziert hat&#8221;. Um herauszubekommen, wer sich  im Internet hinter einer IP-Adresse verberge, &#8220;benötigen wir unbedingt  die dazugehörigen Daten&#8221;, so Ziercke.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,715770,00.html" target="_blank">Quelle</a></p>
<p>Ist Deutschland dem Terror ausgeliefert, da die richtigen Gesetze fehlen?</p>
<p>Gibt es nur ein Vollzugsdefizit bzgl. der bestehenden Gesetze?</p>
<p>Zeit zu handeln oder kein Grund zur Panik?</p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><span style="color: #888888;">[Bildquelle: S. Hofschlaeger /pixelio.de</span><span style="color: #888888;">]</span></span></p>
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		<title>Mit Ecstasy gegen PTBS?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 05:15:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Weis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Einsatz]]></category>
		<category><![CDATA[PTBS]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitätsdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[In Fragen der Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen sind uns die USA in der Vergangenheit stets voraus gewesen. Nun haben US-Wissenschaftler vielleicht eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Fragen der Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen sind uns die <a href="http://aussen-sicherheitspolitik.de/?p=706" target="_blank">USA in der Vergangenheit stets voraus gewesen</a>. Nun haben US-Wissenschaftler vielleicht eine neue Behandlungsmethode gegen PTBS gefunden: Psychotherapie in Kombination mit Ecstacy. Die ersten Ergebnisse erscheinen durchaus erfolgversprechend und haben bereits Wissenschaftler aus der Schweiz, Israel, Jordanien, Spanien und Kanada veranlasst, in eine ähnliche Richtung zu forschen.<span id="more-3069"></span></p>
<blockquote>
<div>
<div style="overflow: hidden; color: #000000; background-color: transparent; text-align: left; text-decoration: none; border: medium none;">
<p>Dr. Michael Mithoefer and Anne Mithoefer, a psychiatric nurse, are the South Carolina pair who’ve been <a href="http://www.wired.com/dangerroom/2009/03/mdma-ptsd/">spearheading research into ecstasy</a>,  known clinically as MDMA, since 2000. After one successful study on 21  PTSD patients between 2004 and 2008, they’ve now received the final okay  from FDA and DEA officials to start a study entirely devoted to former  military service members.</p>
<p>“My sense is that, especially after we published the results of the  first study, these institutions are more open to the idea,” Dr. Michael  Mithoefer tells Danger Room. “Obviously, this is still new and  experimental, and it can take time to get through to big institutions.”</p>
<p>With $500,000 in funding from MAPS (the Multidisciplinary Association  for Psychedelic Studies), the two are recruiting 16 veterans — they’re  hoping for a 50-50 split between men and women, and want most of the  participants to have been diagnosed within the last 10 years.</p>
<p>“These will mostly be veterans from Iraq or Afghanistan, because  longer duration of PTSD means more complicating factors,” Dr. Mithoefer  says, adding that he does anticipate enrolling 4 vets from earlier wars  and is still accepting applications.</p>
<p>Participants will undergo a preliminary screening process, and then  partake in three solitary, 8-hour therapy sessions with both doctors.  While tripping out, they’ll be asked to revisit the traumatic  experiences that triggered their disorder. Dr. Mithoefer thinks MDMA  acts as a catalyst for “an optimal zone of arousal” that prevents  patients from becoming overwhelmed or, on the flipside, shutting down  and detaching altogether.</p>
<p>Of course, the Pentagon’s still struggling to better diagnose and address PTSD, most recently with a <a href="http://www.dcoe.health.mil/Default.aspx">cutting edge 72,000 square foot</a> research facility. But despite the military’s gradual thaw on  <a href="http://www.wired.com/dangerroom/2008/03/army-bioenergy/#previouspost">alternative methods to treat the disorder</a> — already, they’ve funded everything from yoga and acupuncture to “Warrior Mind Training” — top brass have yet to endorse MDMA.</p>
<p><span><br />
 <a style="color: #003399;" href="http://www.wired.com/dangerroom/2010/09/new-trial-gives-vets-ecstasy-to-treat-their-ptsd/#more-30132#ixzz0yRKEHJ1W"></a></span></p>
</div>
</div>
</blockquote>
<p><a href="http://www.wired.com/dangerroom/2010/09/new-trial-gives-vets-ecstasy-to-treat-their-ptsd/#more-30132" target="_blank">Quelle</a></p>
<p>Die FDP wird sich auch weiterhin mit allem Nachdruck dafür einsetzen, dass die Behandlungsmöglichkeiten von Soldatinnen und  Soldaten, die an Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) infolge  eines Einsatzes leiden, deutlich und nachhaltig verbessert werden. Wir  wollen auf der Grundlage unserer Koalitionsvereinbarung ein wirkliches  Kompetenz-Zentrum für PTBS schaffen und dort gleichzeitig die Betreuung  der Soldatinnen und Soldaten gemeinsam mit ihren betroffenen  Angehörigen ermöglichen bzw. verbessern. Hinzu kommt die Verbesserung  der Zusammenarbeit mit den existierenden Ansprech- und Beratungsstellen  für PTBS geschädigte Soldaten im Rahmen eines vernetzten Ansatzes zur  Erfassung, Betreuung und Behandlung von gerade auch bereits  ausgeschiedenen Soldaten.</p>
<p>Ferner halten wir es für unerlässlich uns mit unseren Partnern über aktuelle Forschungsergebnisse intensiv auszutauschen und neue, sichere Behandlungsmethoden zu übernehmen.</p>
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		<title>Die Zukunft der EU-Battlegroups</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 04:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Weis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europäische Außen- und Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Stiftung Wissenschaft und Politik beschäftigt sich in einer aktuellen Studie mit Optionen zur Weiterentwicklung europäischer Krisenreaktionskräfte und zieht dazu eine Bilanz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stiftung Wissenschaft und Politik beschäftigt sich in einer aktuellen Studie mit Optionen zur Weiterentwicklung europäischer Krisenreaktionskräfte und zieht dazu eine Bilanz des bisher Erreichten. Die FDP sieht die Zukunft in europäischen Streitkräften, die wohl nur im Rahmen von &#8220;Spill-Over-Prozessen&#8221; aus einem Nukleus wie den Battlegroups hervorgehen können.<span id="more-3066"></span></p>
<blockquote><p>Um Defizite in ihrer militärischen Handlungsfähigkeit zu überwinden, beschlossen die EU-Staaten im Jahr 2004 den Aufbau der EU-Battlegroups. Mit diesen Verbänden zur schnellen militärischen Krisenreaktion verfolgten die Staaten zwei Ziele:     1. Transformation der Streitkräfte: Die Teilnahme an den Battlegroups sollte die EU-Staaten motivieren, ihre nationalen Streitkräfte derart zu reformieren, dass sie zu einem Einsatz in internationalen Krisen befähigt werden.    2. Einsätze: Die Verbände sollten der EU ermöglichen, unabhängig von der Nato rasch eigenständige militärische Operationen durchzuführen.  Politisch sind die Battlegroups ein Erfolg. Sie bringen die EU-Staaten dazu, sich ständig mit ihren Verteidigungspolitiken und der Streitkräftetransformation zu befassen und haben so die Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich verbessert. Unter militärischen Gesichtspunkten fällt die Bewertung ambivalent aus. Die Transformationseffekte beschränken sich auf einen kleinen Teil der Streitkräfte und nur auf die Führungsfähigkeit und Logistik. Die Defizite in der Planung, bei den politischen Entscheidungsprozessen und in der Logistik könnten einen fristgerechten Einsatz der Battlegroups verhindern. Einen Einsatz haben vor allem die unterschiedlichen strategischen Kulturen der EU-Staaten bislang verhindert.  Angesichts der Bilanz und der sicherheitspolitischen Herausforderungen an die EU empfehlen die Autoren u.a., EU-Planungs- und -Führungsstrukturen einzurichten, das Einsatzspektrum der Battlegroups zu erweitern, die gemeinsame Finanzierung von EU-Operationen auszudehnen, mit der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit neue Anreize für die Transformation zu schaffen und Pooling und Sharing insbesondere in der Logistik stärker zu nutzen.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://swp-berlin.org/produkte/swp_studie.php?id=12704&amp;PHPSESSID=23b7ad72b125ee611a7d2f0a2e63545e" target="_blank">Quelle und Volltext</a></p>
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		<title>Establishment und Anti-Establishment kämpfen in Vorwahlen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 05:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Gramckow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischenwahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ergebnisse der Vorwahlen in Arizona, Florida und Alaska sind gemischt. Sie zeigen, dass ein vorgewarntes Partei-Establishment auch gewinnen kann &#8211; in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ergebnisse der Vorwahlen in Arizona, Florida und Alaska sind gemischt. Sie zeigen, dass ein vorgewarntes Partei-Establishment auch gewinnen kann &#8211; in diesem Fall die Demokraten. Monatelang hatten die Journalisten-Auguren über das mögliche Ende der politischen Karriere von Senator John McCain geschrieben, nun hat er seinen Herausforderer in den republikanischen Vorwahlen vernichtend geschlagen.<span id="more-3062"></span> Mit 56 zu 32 Prozent (bei insgesamt knapp einer halben Million abgegebenen Stimmen) hat McCain seinen Wiedereinzug in den Senat vorbereitet. Allerdings hatte der Erfolg seinen Preis: McCain musste über 20 Mio. Dollar für Wahlwerbung aufwenden und hat außerdem moderate Positionen, wie z.B. in der Einwanderungspolitik, aufgegeben und einen Rechtsruck vollzogen. Sein Gegner war John D. Hayworth, ein ehemaliger Sportreporter und Polit-Rundfunk-Talker, der von 2003 bis 2007 Repräsentant im Kongress war. In Florida gewann der Establishment-Kandidat Kendrick Meek die Senatsvorwahlen der Demokraten. Er setzte sich gegen den Milliardär und politischen Novizen Jeff Greene durch. Damit treten bei den Wahlen im November drei Kandidaten an. Neben Meek sind das Marco Rubio von den Republikanern und Charlie Crist, der ehemalige republikanische Gouverneur des Bundesstaates, der den Rechtsruck der Republikaner nicht mitmachen wollte und deshalb als Unabhängiger kandidiert. Crist werden die größten Chancen eingeräumt, im November das Rennen um den Senatssitz zu gewinnen. Dagegen verlor ein anderer Establishment-Kandidat die Vorwahlen der Republikaner zur Gouverneurswahl im November. Bill McCollum, der frühere Generalstaatsanwalt Floridas, unterlag Rick Scott. Scott ist ein politisch unbeschriebenes Blatt, er ist in der Gesundheitsindustrie reich geworden und hat für seinen Wahlkampf bisher 50 Millionen Dollar an eigenem Vermögen investiert. Ihm wird im Herbst der Demokrat Alex Sink gegenüberstehen, der zur Zeit für die Finanzen Floridas verantwortlich ist. Es wird damit gerechnet, dass Rick Scott im Wahlkampf um den Gouverneursposten weitere zweistellige Millionenbeiträge investieren wird. Am selben Tag wie in Arizona und Florida fanden auch in Alaska republikanische Senatsvorwahlen statt. Ihr Ergebnis steht noch nicht fest, da die Briefwahlstimmen noch nicht ausgezählt sind. Nach dem derzeitigen Stand liegen die bisherige Senatorin Lisa Murkowski und der Anwalt Joe Miller Kopf an Kopf. Miller wurde von Sarah Palin unterstützt. Ihre knappe Niederlage wird Palins Einfluss zugeschrieben. Lisa Murkowski gehört zum republikanischen Establishment Alaskas. Ihr Vater Frank Murkowski hatte den Bundesstaat 21 Jahre lang als Senator im Kongress vertreten und war danach vier Jahre Gouverneur des Staates. In dieser Funktion ernannte er kurz nach dem Amtsantritt 2002 seine Tochter zu seiner Nachfolgerin im US-Senat – wozu er berechtigt war, weil seine eigene Senatsperiode noch nicht abgelaufen war. 2006 verlor Frank Murkowski den Kampf um eine zweite Amtszeit als Gouverneur und erhielt in den republikanischen Vorwahlen lediglich 19 Prozent der Stimmen. 51 Prozent der Stimmen errang damals eine Anti-Establishment-Kandidatin namens Sarah Palin, die schließlich seine Nachfolgerin wurde.</p>
<p><span style="color: #888888;">[Dieser Artikel erschien zunächst im Washington brief | Ausgabe September 2010 der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit]</span></p>
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		<title>Neue Führungsstrukturen nach deutschen Interessen?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 05:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Weis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsche Außen- und Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Struktur]]></category>
		<category><![CDATA[Strukturkommission]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrpflicht]]></category>
		<category><![CDATA[zu Guttenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Titel &#8220;Modellrechnungen auf Führungsebene&#8221; sendete der Deutschlandfunk einen interessanten &#8220;Hintergrund&#8221;. Darin beschäftigt sich Rolf Clement (der z.B. auch für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel &#8220;Modellrechnungen auf Führungsebene&#8221; sendete der Deutschlandfunk einen interessanten &#8220;Hintergrund&#8221;. Darin beschäftigt sich Rolf Clement (der z.B. auch für die Europäische Sicherheit schreibt) kritisch mit den unterschiedlichen Reformmodellen des BMVg und betrachtet besonders mögliche Reformen der Führungsstrukturen. Ein hörens- bzw. lesenswerter Artikel, dessen erster Teil hier zitiert wird.<span id="more-3054"></span></p>
<blockquote><p><span>&#8220;Wenn in der Einsatz vorbereitenden  Ausbildung das Fahren des Dingos nur donnerstags geübt werden kann, weil  mehr Kapazitäten nicht da sind, ist es nicht das Ausbildungsniveau, das  wir erreichen wollen, es ist für manche Beobachter am Rande der  Groteske &#8211; und wird nun auch abzustellen sein und abgestellt.&#8221;</span></p>
<p>So  der Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg im Mai vor der  Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Der Dingo ist ein wendiges  Transportfahrzeug, das sehr gut gegen Minen und Sprengsätze gesichert  ist. Die Bundeswehr hat heute viel zu wenig davon &#8211; und es fehlen nicht  nur Dingos, sondern auch andere Fahrzeuge, um während der Ausbildung in  Deutschland wirklich auf den Einsatz vorbereitet zu werden. So kommt es,  dass Soldaten ihr Fahrzeug oft erst im Einsatz wirklich kennenlernen.</p>
<p>Dies  ist nur ein Schlaglicht. Die Probleme der Bundeswehr sind vielfältig.  Verteidigungsminister zu Guttenberg will sie nun angehen. Die Modelle,  die die Probleme lösen sollen, stellt er morgen dem  Verteidigungsausschuss des Bundestages vor. Die Mängel sind im  Wesentlichen nicht neu. Denn die Bundeswehr ist &#8211; gemessen an ihrem  Auftrag &#8211; seit Jahren unterfinanziert. Bereits Verteidigungsminister  Rudolf Scharping hat vor gut zehn Jahren errechnet, dass der Armee pro  Jahr rund fünf Milliarden Euro fehlten, wenn die Verpflichtungen erfüllt  und die laufenden Einsätze angemessen ausgeführt werden sollen. Daran  hat sich bis heute nichts geändert, jedenfalls nichts, was die Lücke  zwischen Aufgaben und Ausgaben geschlossen hätte.</p>
<p>Im Gegenteil:  Die Lage ist durch die Finanz- und Wirtschaftskrise noch angespannter  geworden. Die ins Grundgesetz aufgenommene Schuldenbremse zwingt alle  staatlichen Institutionen, bei den Ausgaben zu sparen.</p>
<p>Hinzu  kommen ausgemachte Struktur- und Organisationsschwächen. Seit dem Ende  der Blockkonfrontation und seit Beginn der Auslandseinsätze der  Bundeswehr mussten sich die Streitkräfte mehrfach auf neue Aufgaben  einstellen. So wurde die Bundeswehr zum Beispiel in drei  Streitkräftekategorien gegliedert: die für die Landes- und  Bündnisverteidigung zuständigen Hauptverteidigungskräfte, die für die  Auslandseinsätze schnell verfügbaren Eingreifkräfte und die für längere  Einsätze vorgesehenen Stabilisierungskräfte. Der erste Einsatz der  Bundeswehr unter dem Dach der UNO in Kambodscha war nur darauf  ausgerichtet, die medizinische Versorgung der dort eingesetzten  Blauhelme sicherzustellen.<br />
 Der Kosovo-Krieg und der Einsatz in  Afghanistan stellen das andere Ende im Einsatzspektrum der Armee dar.  Obwohl sich die Szenarien grundlegend verändert haben, wurden die  Strukturen nicht nachhaltig und tief greifend verändert. So kommt zu  Guttenberg zu der Erkenntnis:</p>
<p><span>&#8220;Dies  zeigt, dass sich die Kategorisierung der Kräfte ebenfalls nicht  durchgängig bewährt hat. Der konzeptionelle Ansatz, ausschließlich  Stabilisierungskräfte für Stabilisierungseinsätze vorzusehen, ließ sich  in der Praxis nicht durchhalten. Ohne die Ergänzung durch Eingreifkräfte  wären weder die personellen Umfänge noch die benötigten Fähigkeiten  realisierbar gewesen.&#8221;</span></p>
<p>Es wurden in den vergangenen  Jahren neue Führungskommandos aufgestellt, aber die alten nicht  abgebaut. Sie erhielten weniger bedeutsame Aufgaben. So entstanden  Doppelstrukturen, die Personal und Material binden und  Entscheidungsprozesse erschweren. Deswegen hat die Koalition sich im  vergangenen Herbst darauf verständigt, eine Strukturkommission  einzusetzen, deren Bericht für November angekündigt ist.</p>
<p>Obwohl  die Bundeswehr für die Art, wie sie ihre Einsätze durchführt, national  wie international viel Lob erntet, haben die Planer der deutschen  Streitkräfte Mängel ausgemacht. Die Bundeswehr kann den nötigen  Truppenmix für Einsätze nicht bereitstellen, das heißt: Die Bundeswehr  kann das, was von ihr verlangt wird, nicht immer erfüllen. Am meisten  fehlt es zurzeit an Kräften der Infanterie, die für Checkpoints und  Patrouillen benötigt werden. Zum Zweiten hat die Bundeswehr Probleme,  Missionen über einen längeren Zeitraum hinweg aufrecht erhalten zu  können. Das Ziel, dass jeder Soldat nach einem Einsatz zwei Jahre zu  Hause bleiben kann, ist gegenwärtig nicht erfüllbar. Hinzu kommen Mängel  bei der Ausrüstung. Dies alles führt dann zu dem ernüchternden Fazit:  Die nationalen Zielvorgaben, die im Weißbuch der Bundesregierung für die  Sicherheitspolitik festgeschrieben sind, sind nicht erreichbar.</p>
<p>So  kommen jetzt drei Entwicklungen zusammen: die Erkenntnis, dass die  unterfinanzierte Bundeswehr in einigen Bereichen ihre Einsatzfähigkeit  deutlich verbessern muss. Die Erarbeitung einer neuen Struktur. Und die  Sparpolitik.</p>
<p>Das Bundeskabinett hat im Juni Aufgaben für die Sparmaßnahmen verteilt. Für das Verteidigungsministerium wurde beschlossen:</p>
<p><span>Das  Bundesministerium der Verteidigung prüft im Rahmen der derzeitigen  Reformüberlegungen die Optimierung der Strukturen der Bundeswehr an den  Erfordernissen der Befähigung zum Einsatz. Vor diesem Hintergrund wird  der Bundesminister der Verteidigung in Zusammenarbeit mit der  Strukturkommission der Bundeswehr beauftragt, bis Anfang September 2010  aufzuzeigen,<br />
 welche Folgen eine deutliche Reduzierung der  Streitkräfte um bis zu 40.000 Berufs- und Zeitsoldaten für die  sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit Deutschlands, die Einsatz- und  Bündnisfähigkeit, Fragen der Beschaffung, die Strukturen und den  Gesamtumfang der Bundeswehr sowie die Wehrreform und deren Ausgestaltung  hätte. </span></p>
<p>Das Ergebnis der Prüfung Guttenbergs sind fünf Modelle, die er jetzt präsentiert.</p>
<p>Zwei  davon wurden schnell verworfen: Da wurde zunächst einfach errechnet,  was es bringt, 40.000 Soldaten abzubauen. Dann verblieben noch 205.000  Soldaten. Das hätte weder finanziell noch strukturell irgendeinen  Vorteil erbracht. Auch Option zwei wurde verworfen, nach der die  Truppenstärke auf 150.000 festgelegt werden sollte &#8211; auch das hätte  nichts gespart und zu Verwerfungen im inneren Aufbau geführt. Die Armee  wäre dann um 100.000 Mann reduziert worden, um weit über ein Drittel.  Etwas besser wäre die Lage bei Modell drei, das von 156.000 Soldaten  ausgeht. Die Aufgaben könnten im Wesentlichen erfüllt werden, aber nur  mit sehr engem Personalkorsett, ohne jeden Spielraum, wie es heißt,  &#8220;ohne jedes Fett auf dem Knochen&#8221;.</p>
<p>So schaffte es das Modell  vier schließlich in die Schlagzeilen. Es sieht vor, die Bundeswehr auf  163.000 Zeit- und Berufssoldaten zu verschlanken.  Grundwehrdienstleistende sind nicht mehr eingeplant. Aber für freiwillig  Wehrdienstleistende &#8211; junge Männer und später auch Frauen &#8211; sollen  7.500 Stellen eingerichtet werden. Dieser Wehrdienst soll zwischen sechs  und 23 Monate dauern, die Dienstzeit würde individuell vereinbart. Auch  dabei, so heißt es, kann die Truppe noch einsatzfähig gehalten werden  und ihren Aufgaben nachkommen.</p>
<p>Bleibt Modell fünf: Es geht von  180.000 Zeit- und Berufssoldaten und 30.000 Grundwehrdienstleistenden  aus. De facto handelt es sich um das Modell vier mit Wehrpflicht. Es  würde rund 1,5 Milliarden Euro pro Jahr mehr kosten als das Modell vier,  heißt es.</p>
<p>Verteidigungsminister zu Guttenberg favorisiert das Modell vier, formuliert das aber sehr geschmeidig:</p>
<p><span>&#8220;Ich  habe allerdings heute auch schon mal deutlich gemacht, wo eine  fachliche Empfehlung des Hauses liegen könnte, und das ist tatsächlich  bei dem sogenannten Modell vier. Das ist ein Modell, das am Ende des  Tages, ja, deutlich machen wird, dass die Bundeswehr kleiner werden  wird. Sie wird aber auch besser werden. Und sie wird einsatzfähiger  werden, und sie wird gleichzeitig aber auch die Möglichkeiten des  Schutzes im Inland und ähnliche Dinge, die notwendig sind,  aufrechterhalten.&#8221;</span></p>
<p>Bei einer Truppenstärke von 163.000,  so die Planer, können die Soldaten, die für die Organisation der  Wehrpflicht nötig sind, nicht mehr bereitgestellt werden. Deshalb wird  vor allem über die Einführung des freiwilligen Wehrdienstes diskutiert.  Der Minister spricht von der Aussetzung der Wehrpflicht. Damit meint er,  dass Artikel 12a des Grundgesetzes nicht aufgehoben werden soll. Er  lautet:</p>
<p><span>Männer können vom vollendeten  18. Lebensjahr an zum Dienst in den Streitkräften, im Bundesgrenzschutz  oder in einem Zivilschutzverband verpflichtet werden.</span></p>
<p>Das  Grundgesetz ermöglicht die Wehrpflicht, es schreibt sie aber nicht vor.  Zu Guttenberg will das Wehrpflichtgesetz aufheben und durch ein  Wehrdienstgesetz ersetzen, das den freiwilligen Dienst regeln würde.  Damit sei es möglich, durch eine einfache Mehrheit die Wehrpflicht  wieder einzuführen, wenn das politisch gewollt sei.</p>
<p>[...]</p>
</blockquote>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1261811/" target="_blank">(Quelle) Weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><a href="http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2010/08/31/dlf_20100831_1840_bd3c34ae.mp3" target="_blank">Podcast</a></p>
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		<title>Quo vadis Bundeswehr</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 05:37:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Weis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Struktur]]></category>
		<category><![CDATA[Strukturkommission]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ZDF Infokanal berichtet in der folgenden Dokumentation über die mögliche Zukunft der Bundeswehr. Auch wir haben bereits vor einiger Zeit Vorschläge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der ZDF Infokanal berichtet in der folgenden Dokumentation über die mögliche Zukunft der Bundeswehr. Auch wir haben bereits vor einiger Zeit Vorschläge und Gedanken zu dem Thema veröffentlicht. <a href="http://aussen-sicherheitspolitik.de/?p=2640" target="_blank">HIER</a> können Sie diese nachlesen und darüber diskutieren. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen zum Thema. Die Basis für all diese Überlegungen müssen mögliche deutsche Interessen sein. Dazu finden Sie <a href="http://aussen-sicherheitspolitik.de/?p=2684" target="_blank">HIER</a> mehr.</p>
<p><span id="more-3048"></span></p>
<p>
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		<title>China als Stabilisierungsfaktor in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 17:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix F. Seidler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn von Chinas Rolle in Afghanistan die Rede ist, wird immer wieder  betont, Peking hätte ja eine direkte Landverbindung. Die 76km [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn von Chinas Rolle in Afghanistan die Rede ist, wird immer wieder  betont, Peking hätte ja eine direkte Landverbindung. Die 76km lange  Grenze liegt am Ende des maximal 65km breiten Wakhan-Korridors zwischen  Tadschikistan und Pakistan. Dort ist das Pamir-Gebirge 3000 bis 7000m  hoch. Die Landverbindung ist also weitestgehend nutzlos. Was nicht  heißen soll, China wäre es bei der Stabilisierung Afghanistans.<span id="more-3039"></span></p>
<p>China kann und wird in Afghanistan und der Region eine wachsende Rolle  spielen. Daran können auch die USA nichts ändern. Die Diskussionen über  den Truppenabzug der US-Streitkräfte unterschlagen nämlich, dass die  Bagram Air Base nahe Kabul weiter ausgebaut wird (Vgl.: Ackerman 2010).  Die Amerikaner wollen also länger in Afghanistan präsent bleiben, sonst  lohnte sich der Ausbau nicht. Eine bleibende Präsenz der USA wird Peking  nicht von seinen Ambitionen abhalten. Da China kein Interesse an  dauerhafter westlicher Präsenz in der Region hat, würde eine  Konkurrenzsituation Peking nur zusätzlich antreiben. Auf keinen Fall  würde man den Amerikanern das Feld überlassen.</p>
<p>Chinas kurzfristige Strategie ist, wie anderswo auch, zurückhaltend und  folgt dem Motto Wandel durch Handel. Dieses momentane Auftreten kann  aber nicht über die mittel- und langfristige strategische Ausrichtung  des Reichs der Mitte hinwegtäuschen. Aufhalten kann der Westen diesen  Prozess nicht. Bleibt die Frage, ob man nicht Chancen darin entdecken  und nutzen sollte.  Bereits heute trägt China, auch wenn es seinen  strategischen Interessen dient, durch den Bau von Schulen,  Krankenhäusern, Eisenbahnlinien und eins Kraftwerks zu Verbesserung in  Afghanistan bei (Vgl.: Ricking 2010).</p>
<p>Genau wie der Westen hat auch China ein Interesse an regionaler  Instabilität sowie an der Bekämpfung Terrorismus und Drogenhandel. Der  Bau von Straßen und Funksendemasten durch die chinesische Armee nahe  afghanischen Grenze unterstreicht dies (Vgl.: Ricking 2010).</p>
<p>Schon vor, aber auch nach dem 11. September 2001 hatte China ein Problem  mit islamistisch motiviertem Terrorismus (Vgl.: Thamm 2008: 181-210).  Konkret geht es hier um die Al-Qaida nahestehende Organisation „East  Turkestan Islamic Movement“, welche Ausbildungs- und Rückzugsräume im  afghanischen-pakistanischen Grenzgebiet besitzt. Ein kürzlich erfolgter  Bombenanschlag in Aksu (Provinz Xingjang, Westchina) zeigt, dass dieses  immer noch existiert (Vgl.: Economist, s. unten). Noch deutlich wurde  dies 2009 durch die Unruhen der muslimischen Uiguren in Xingjang.</p>
<p>Im Falle eines Scheiterns des Westens in Afghanistan und Pakistan müsste  Peking fürchten, dass der islamistisch motivierte Terrorismus neue  Kraft gewinnt, nach Zentralasien weiter vordringt und damit auch sein  Territorium stärker ins Fadenkreuz gerät. Ein komplettes Scheitern des  Westens zu verhindern, dürfte also auf der Agenda der chinesischen  Regierung stehen. In Peking weiß man aber auch, dass man eine Rolle als  Stabilitätsfaktor spielen und gleichzeitig seine eigenen Interessen  durchsetzen kann. Konkret geht es hier um die Bereiche Rohstoffe und  Verkehrswege.</p>
<p>Da die eigene Landverbindung unpassierbar ist, führt Chinas weg nach  Afghanistan entweder durch Zentralasien oder Pakistan. Von Xingjang aus  wird der Straßenbau über Tadschikistan und Kirgistan nach Afghanistan  bereits vorangetrieben. Innerhalb Afghanistans baut China, wohlgemerkt  unter Schutz der USA, eine Eisenbahnstrecke in der Provinz Wardak  (Starr/Kuchins 2010: 18).</p>
<p>Eine Eisenbahnstrecke an die Küste Pakistans wird bereits geplant. Vom  westlichsten Endpunkt der chinesischen Eisenbahn in Kashgar kommend,  böte diese Strecke über den Khunjrab Pass durch Pakistan bis zu den  Häfen von Gwadar und Karachi die Möglichkeit bei Peshāwar eine  Abzweigung gen Kabul zu bauen. Nach den Erfahrungen beim Bau der  Tibet-Eisenbahn gilt die Trasse auch, trotz 5000m Höhe, als technisch  realisierbar. Kommen wird der Abstecher wahrscheinlich, wegen des  Zugangs zu den Mineralien Nähe Kabul und in Nordost-Afghanistan.</p>
<p>Die andere Trasse durch Zentralasien existiert in Teilen bereits, ist  aber deutlich ausbau- und modernisierungsbedürftig. Von Urumqi aus ist  das Chinas Eisenbahnnetz über den Alatow-Pass an das ehemals sowjetische  zentralasiatische Netz angeschlossen. Über Termez in Usbekistan reicht  die Eisenbahn sogar ein paar Kilometer nach Afghanistan hinein (Vgl.:  Starr/ Kuchins 2010: 38). Dieser Anschluss bei Hairaton in der Nähe von  Mazar-i-Sharif wird wichtig werden, weil in der Gegend Öl und Gas  lagern.</p>
<p>Verkehrswege sind ein Stabilisierungsfaktor. Zu ihrem Bau werden lokale  Arbeitskräfte benötigt und Investitionen kommen ins Land. An  Verkehrsadern entsteht wirtschaftliches Wachstum, da mehr Handel auch  mehr Wohlstand schafft. Der Westen hat weder die Mittel noch den Willen  derartige regionale Infrastrukturprojekte in die Hand zu nehmen. So wäre  es zur Stabilisierung Afghanistans nur zu begrüßen, wenn China seine  infrastrukturellen Vorhaben forcieren würde.</p>
<p>Aynak bei Kabul ist die weltweit größte Kupfermine und wird chinesischen  Firmen ausgebeutet. An Eisenvorkommen nordwestlich von Kabul hat China  ebenfalls Interesse (Vgl.: Ricking 2010). Vor kurzem wurden in  Afghanistan große Lithium Vorkommen entdeckt, für die man sich in Peking  sehr interessieren dürfte (Khanna 2010). Wenn diese Rohstoffe also nach  China gehen sollen, bedarf es entsprechender Straßen und Eisenbahnen.  Ob es den USA passt oder nicht, kommen werden diese Projekte so oder so.  Unter dem Hinblick einer Stabilisierung Afghanistans wäre eine  schnellere Verwirklichung aber wünschenswert.</p>
<p>Vor kurzem gab die afghanische Regierung bekannt, man könne das  Vorhandensein signifikanter Öl- und Gasvorkommen bei Mazar-i-Sharif  nachweisen (Watkins 2010). Man kann mit Recht annehmen, dass sowohl das  Öl wie das Gas nach China gehen. Eine Gas-Pipeline von Turkmenistan nach  China existiert bereits. Es dürfte nicht zu schwierig diesen Korridor  um weitere Rohre zu ergänzen, die in Usbekistan gen Nord-Afghanistan  abzweigen.</p>
<p>Wer an einer Stabilisierung Afghanistans interessiert ist, sollte  versuchen die Chinesen zu Investitionen zu ermuntern. Sie verfügen über  das Kapital, dass der Westen nicht hat. Mehr Investitionen würden zu  mehr wirtschaftlichem Wachstum und damit zu mehr Wohlstand und  Stabilität führen. Ein Gegeneinander ist Energieverschwendung. Besser  wäre der zumindest unternommene Versuch regionale Joint-Ventures und  Kooperationen zwischen Amerikanern, Europäern und Chinesen (evtl. auch  Russen und Indern) ins Leben zu rufen.</p>
<p>Im Sicherheitsbereich ließe sich gegenseitiges Misstrauen sicher dadurch  abbauen, Dialog und Kooperation zwischen NATO, EU und der Shanghai  Cooperation Organization zu intensivieren. Alle wollen Stabilität in  Afghanistan und Zentralasien. Keiner will ein Vordringen des  islamistisch motivierten Terrorismus in der Region. Auch wenn im Detail  unterschiedliches darunter verstanden werden mag, läge es eigentlich  nahe diese Ziele stärker gemeinsam anzugehen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Quellen und Lesenswertes: </strong></p>
<ul>
<li> Ackerman, Spencer (2010): <a href="http://www.wired.com/dangerroom/2010/08/u-s-afghan-mega-base/" target="_blank">U.S. Supersizes Afghan Mega-Base as Withdrawal Date Looms</a>.</li>
<li>Berger, Bernt (2010): <a href="http://swp-berlin.org/common/get_document.php?asset_id=7055" target="_blank">China als regionaler Partner Afghanistan?, IN: SWP-Aktuell, Nr. 40, Mai 2010</a>.</li>
<li>Khanna, Parag (2010): <a href="http://www.eastasiaforum.org/2010/08/23/central-asias-new-silk-roads/" target="_blank">Central Asia`s new Silk Roads</a>. </li>
<li>Ricking, Christoph (2010): <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5385264,00.html" target="_blank">Chinas Interessen in Afghanistan</a>.</li>
<li>Starr, S. Frederick; Kuchins, Andrew C. (2010): <a href="http://csis.org/files/publication/100610_key_to_success_in_afghanistan.pdf" target="_blank">The Key to Success in Afghanistan. A Modern Silk Road Strategy. Edited by: Center for Strategic and International Studies</a>.</li>
<li>Tellis, Ashley J. (2010): <a href="http://www.carnegieendowment.org/files/china_pak_nuke1.pdf" target="_blank">The China-Pakistan Nuclear Deal. Separating Fact from Fiction. Edited by: Carnegie Endowment for International Peace</a>. </li>
<li>Thamm, Berndt Georg (2008): Der Dschihad in Asien. Die islamistische Gefahr in Russland und China. München. </li>
<li>The Economist: The world this week. August 21st 2010, p. 5. </li>
<li>Watkins, Eric (2010): <a href="http://www.ogj.com/index/article-display/6576660494/articles/oil-gas-journal/exploration-development-2/reserves/2010/08/afghanistan-claims.html" target="_blank">Afghanistan claims 1.8 billion bbl oil field find</a>.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Schneller, höher, weiter &#8230; billiger?</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 13:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Heinrich Dieter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrgerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrpflicht]]></category>
		<category><![CDATA[zu Guttenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter  dem Motto schneller – höher – weiter kämpft die Jugend der Welt bei  Olympia. Das Ziel ist der Olympiasieg. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Unter  dem Motto schneller – höher – weiter kämpft die Jugend der Welt bei  Olympia. Das Ziel ist der Olympiasieg. Der ist nicht billig zu haben.  Immerhin haben die Olympiateilnehmer ein klar definiertes Ziel. Die  Bundeswehr soll nach den Worten des Verteidigungsministers „kleiner,  besser und einsatzfähiger“ werden und sie soll wohl billiger sein, um  dem Spardiktat des Bundeskabinetts zu entsprechen.<span id="more-3034"></span></p>
<p style="text-align: left;">Die  Diskussion dieser Reformvorschläge wird typisch deutsch geführt, eng,  teilweise geradezu provinziell, dogmatisch und bürokratisch. Es wird mit  Formeln, Schlagworten, Plattitüden gestritten, ohne sich über die  sicherheitspolitischen Ziele im Klaren zu sein.</p>
<p style="text-align: left;">Da reicht  es nicht, wenn der Verteidigungsminister sagt: „Es wird keine Bundeswehr  nach Kassenlage geben, sondern eine, die die sicherheits- und  verteidigungspolitischen Herausforderungen bewältigen kann.“, und die  Bundeswehr werde auch weiterhin zum Schutz des Landes in der Lage sein.  Solche Aussagen bleiben inhaltsleer, so lange Deutschland nicht weiß und  sagt, welche politischen Interessen es in Zukunft hat und welche außen-  und sicherheitspolitischen Ziele Deutschland mit der Bundeswehr  zukünftig erreichen, und gegen wen Deutschland sich in welcher Qualität  schützen will. Im Rahmen der Diskussion hat noch keiner gesagt, welche  Fähigkeiten die Bundeswehr zukünftig haben soll und wie sie deswegen  ausgerüstet sein muss.</p>
<p style="text-align: left;">MdB Beck,  CDU, sieht mit den ins Auge gefassten reduzierten Umfängen der  Bundeswehr die „Gefahrenabwehr“ für Deutschland nicht mehr  gewährleistet. Mit dieser Formel macht Beck lediglich deutlich, dass er  nicht so genau weiß, was er kritisieren soll.</p>
<p style="text-align: left;">MdB  Arnold, SPD, meint: &#8220;Die Reduzierung der Bundeswehr um zirka 40.000  Soldaten führt dazu, dass die Bundeswehr ihre Bündniszusagen nicht mehr  einhalten kann&#8221;. Arnold weiß aber nicht, was denn die NATO zukünftig von  Deutschland erwartet, denn die neue NATO-Strategie ist zurzeit in  Arbeit.</p>
<p style="text-align: left;">Die Grünen  verengen die Reform-Diskussion auf die Wehrpflicht: &#8220;Ein Festhalten an  der Wehrpflicht behindert die Weiterentwicklung und Modernisierung der  Bundeswehr&#8221;, ein Aussetzen der Wehrpflicht geht ihnen nicht weit genug.  Immerhin sind die Grünen so intelligent, keine sicherheitspolitischen  Behauptungen aufzustellen, für die es keine Grundlage gibt.</p>
<p style="text-align: left;">Bisher  erkennt man in der Diskussion fast ausschließlich der Kassenlage  entsprechende finanzpolitische Begründungen und sieht sich mit  unbegründeten sicherheitspolitischen Behauptungen und Unterstellungen  konfrontiert. Alle vermuten, am Ende wird die Bundeswehr um mehr oder  weniger 8,3 Milliarden Euro billiger.</p>
<p style="text-align: left;">Um eine <strong>billigere</strong> Bundeswehr darf es aber nicht gehen. Die zukünftige Bundeswehr muss <strong>preiswert</strong> sein. Ob die zukünftige Bundeswehr ihren Preis wert sein wird, werden  wir erst beurteilen können, wenn wir wissen, welche Sicherheitsvorsorge  die Bundeswehr national, im Bündnis und im Rahmen der internationalen  Staatengemeinschaft gewährleisten soll. Ohne definierte nationale  Sicherheitsinteressen sowie konkrete außen- und sicherheitspolitische  Ziele bleiben die Strukturüberlegungen „billig“ und die  sicherheitspolitischen Diskussionen unverantwortlich flach.</p>
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		<item>
		<title>Für die Stärkung des freiwilligen Engagements</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 10:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Rissmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ersatzdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilliges soziales Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[FSJ]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrpflicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch bei einem Aussetzen der Wehrpflicht soll es keinen verpflichtenden  Sozialdienst für junge Frauen und Männer geben. Nach Ansicht von  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch bei einem Aussetzen der Wehrpflicht soll es keinen verpflichtenden  Sozialdienst für junge Frauen und Männer geben. Nach Ansicht von  FDP-Fraktionschefin Birgit Homburger sollen stattdessen die freiwilligen  Dienste gestärkt werden. &#8220;Es gibt viele junge Menschen, die ein  freiwilliges soziales Jahr leisten wollen &#8211; deutlich mehr, als es Plätze  gibt&#8221;, so Homburger im <a title="[Link öffnet in neuem Fenster] ''Hamburger Abendblatt''." href="http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1609965/Homburger-Ende-der-Wehrpflicht-gefaehrdet-soziale-Dienste-nicht.html" target="_blank">&#8221;Hamburger Abendblatt&#8221;.</a><span id="more-3028"></span></p>
<p>Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg präsentierte am Montag fünf mögliche <strong><a title=" Vorschläge zur Reform der Bundeswehr" href="http://www.liberale.de/Liberale-unterstuetzen-Guttenbergs-Reformkonzept/5868c69/index.html" target="_blank">Vorschläge zur Reform der Bundeswehr</a></strong>.  In seinem favorisierten Modell soll die Wehrpflicht zwar im Grundgesetz  erhalten, aber Mitte kommenden Jahres ausgesetzt werden. Das hat  natürlich auch Folgen für den zivilen Ersatzdienst. Familienministerin  Kristina Schröder möchte den drohenden Mangel an Zivildienstleistenden  durch einen freiwilligen Zivildienst kompensieren.</p>
<p>Diese  Position findet auch die Unterstützung des FDP-Zivildienstexperten  Florian Bernschneider. Er erinnert daran, dass sich die  FDP-Bundestagsfraktion immer gegen Zwangsdienste und für Freiwilligkeit  ausgesprochen habe.</p>
<p>Eine Stärkung des freiwilligen Engagements im Zuge einer Aussetzung der  Wehrpflicht wäre dementsprechend ein klares Zeichen liberaler Politik.  Wie eine weitere Stärkung von freiwilligem, bürgerschaftlichen  Engagement gerade von jungen Menschen erreicht werden könne, werde die  christlich-liberale Koalition daher nun mit Ruhe und Sorgfalt in den  nächsten Wochen klären.</p>
<p>Für die FDP-Bundestagsfraktion ist die  Planungssicherheit für die Träger der bestehenden  (Jugend-)Freiwilligendienste dabei essentiell und müsse gewährleistet  bleiben, so Bernschneider.</p>
<p>Mit den Freiwilligendiensten, wie dem  Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) oder dem Freiwilligen Ökologischen  Jahr (FÖJ), existiere bereits ein erfolgreiches und etabliertes System,  das die Liberalen auch weiterhin fördern möchten. „Doppelstrukturen  bedeuten nur neue Bürokratie. Dies wäre dem Ziel, junge Menschen für  bürgerschaftliches Engagement zu begeistern und ihnen die Möglichkeit zu  geben, ihren Horizont und ihre persönlichen Fähigkeiten zu erweitern,  abträglich. Das sollte unbedingt vermieden werden“, so Bernschneider.</p>
<p>Die  FDP-Fraktionsvorsitzende Birgit Homburger wies derweil im &#8220;Hamburger  Abendblatt&#8221; Befürchtungen zurück, ein Ende der Wehrpflicht gefährde die  sozialen Dienste. &#8220;Es gibt genügend Vorschläge, wie die sozialen Dienste  trotz Aussetzung der Wehrpflicht ohne Nachteile erhalten bleiben&#8221;, so  Homburger. &#8220;Die FDP will die Freiwilligendienste stärken, denn es gibt  viele junge Menschen, die ein freiwilliges soziales Jahr leisten wollen &#8211;  deutlich mehr, als es Plätze gibt.&#8221;</p>
<p><span style="color: #888888;">(Quelle. liberale.de)</span></p>
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