• 21Sep
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    Freiheit. Immer wieder schreien die Menschen nach Freiheit. Sie wollen selbst bestimmen, selbst die Zügel in die Hand nehmen und die Geschicke lenken, doch was für eine Freiheit will die Menschheit, wenn sie sich jedes Mal, sobald sie die Wahl hat, doch wieder für die Fesseln einer Regierung entscheidet? Die Menschheit will eine Freiheit, doch diese soll kontrolliert und durch andere gelenkt werden, denn mit richtiger Freiheit kann der Mensch nichts anfangen.

    Wir leben in einem freien Land, so heißt es, in dem wir unsere Meinung frei äußern dürfen, dennoch drohen oft Konsequenzen, sofern man seine wirkliche Meinung tatsächlich äußert. Erst kürzlich musste beispielsweise eine 68-jährige Rentnerin, welche sich über zwei CSU-Mitglieder innerhalb eines Leserbriefes ausließ, mit einer Geldstrafe rechnen. Die beiden Politiker drohten der Dame mit jeweils 5.000 € Strafe, sehr zum Nachteil der Politiker, denn dies brachte ihnen mehr als nur eine negative Schlagzeile. Die Rentnerin blieb jedoch bei ihrer Meinung und zog den Leserbrief nicht zurück, woraufhin die beiden Politiker von der Strafe absahen. Dies zeigt, dass wir unser Recht auf freie Meinungsäußerung nur bedingt nutzen können. Aber dies nur am Rande als Beispiel.

    Jedes Mal, wenn wir die Möglichkeit haben, etwas zu ändern, wählt sich die Menschheit einen Führer, im Falle Deutschlands ist das eine Demokratie, dessen einzelne Mitglieder wir in freien Wahlen bestimmen dürfen. Hier wird eine Freiheit vorgegaukelt, die uns exakt bis zur Abgabe des Wahlzettels aufrecht erhalten wird. Dann liegt das Schicksal der Menschen in den Händen einer vom Volk gewählten Regierung, die theoretisch über unsere Köpfe hinweg bestimmt. Immerhin haben die Menschen mittlerweile gelernt, aufzustehen, wenn ihnen etwas nicht gefällt und dagegen zu protestieren, Volksentscheide durchzusetzen und Petitionen zu unterschreiben. Nicht immer bringen solche Aktionen etwas, aber immerhin haben wir dann das Gefühl, dass wir es wenigstens versucht haben.

    Daran, dass wir immer eine Regierung, das heißt, jemanden, der uns lenkt, wollen, sieht man, dass der Mensch dazu neigt, eine kontrollierte Freiheit besitzen zu wollen. Freiheit bedeutet für den Menschen in der Regel, dass er seinen Wohnort, seine Religion, seine Schulform, seine Ausbildung, seine Arbeitsstelle, seine Freunde und seine Freizeitbeschäftigung frei wählen darf. Nicht immer ist dies mit Freiheit zu vereinbaren, beschaut man sich zum Beispiel die Schulformen, die nicht zu lassen, dass man Schnurstraks zum Abitur wandert, hinkt die Freiheit hier bereits. Ebenso beläuft es sich mit der Arbeitsstelle oder einem Ausbildungsplatz, denn Freiheit beruht auch auf dem gegenseitigen Einverständnis, möchte demnach ein Betrieb den Bewerber nicht, so hat der Bewerber auch nicht mehr die Freiheit, genau in diesem einen Unternehmen zu arbeiten. Oft steht unserer scheinbaren Freiheit das System oder ein anderer Bürger im Weg und letzten Endes greift das Gesetz.

    Mit vollkommener Freiheit, in der der Mensch machen kann, wie, wann und was er will, ist er in der Regel überfordert, denn es verlangt ihn nach Regeln, die ihn einschränken, und minimalen Gesetzen, die ihm eine Freiheit vorspielen. Hätte jeder die Möglichkeit, so frei zu sein, wie er es möchte, würden wir bald in einer Anarchie leben, da sich dann niemand mehr an Regeln halten würde. Jeder würde frei nach seinem Gutdünken handeln, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Man würde sich viele Freiheiten herausnehmen. Steht einem zum Beispiel jemand im Weg, kann man sich das Recht, bzw. die Freiheit nehmen, ihn zu erschießen, denn mit Konsequenzen braucht man nicht zu rechnen. Es wäre ein wirklich freies und gefährliches Land, da man mit den Launen der Mitbürger zurechtkommen muss – und das wäre nicht immer der sicherste Weg.

    Interessant ist ebenso der Punkt, dass wir beginnen würden, für uns selbst Regeln aufzustellen. Der Mensch gibt seine gewonnene Freiheit immer gleich wieder ab, denn auch in einer Anarchie würden die einzelnen Familien, Gruppen, Clans oder Gangs anfangen, sich Regeln auszudenken, wonach zum Beispiel das Essen aufgeteilt wird oder wer wann Wache hält. Wir legen uns selbst immer wieder Regeln auf, damit wir nicht darüber nachdenken müssen, was wir mit unserer Freiheit anstellen könnten. Die Menschheit will kontrolliert werden und wenn es nur durch 10 simple Gebote geschieht, die Moses auf dem Berg Sinai erhalten hat. Bereits hier legt sich der Mensch Regeln auf, die jedoch durch Gottes Hand, also durch jemanden, der uns kontrolliert, gesendet wurden. Unser Bürgerliches Gesetzbuch ist letzten Endes nichts anderes als diese 10 Gebote, nur etwas ausführlicher.

    Bleibt demnach festzuhalten, dass sich die Menschheit zwar eine gewisse Freiheit wünscht, dennoch aber Regeln und Gesetze braucht, um zu agieren. Frei zu handeln wird immer ein Wunsch bleiben, der sich wohl nie erfüllen wird. Berufen wir uns also auf die wenigen Freiheiten, die wir besitzen. Nutzen unsere Meinungs- und Pressefreiheit, müssen jedoch vorsichtig dabei sein, wie wir etwas formulieren, sonst kann es zu ernsthaften Konsequenzen kommen. Bleiben wir also bei unserer kontrollierten Freiheit, die überwacht wird.

  • 09Aug
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    Das Social Trading ist eine neuartige Form des Handels von z.B Binäroptionen, bei denen unerfahrene und unprofitable Händler vom Handel der erfolgreichen Trader profitieren können. Beide Händlergruppen werden auf den entsprechen Plattformen miteinander verbunden. Dabei kann es sich entweder lediglich um ein soziales Netzwerk oder aber einen kompletten Broker handeln. Der Follower, derjenige, welcher die Trades lediglich kopiert, sucht einen Trader nach bestimmten Kriterien aus. Dabei sollten wichtige Kennzahlen, wie die Rentabilität eines Traders, die Anzahl der Trades, die Stetigkeit der Gewinnkurve und auch das eingegangene Risiko beachtet werden. Es ist die Aufgabe des Followers die Performance des Traders zu bewerten, weshalb er sich mit den entsprechenden Kennzahlen auskennen muss. Im Anschluss gilt es ein entsprechendes Portfolio aus unterschiedlichen Händlern zusammenzustellen. Der Follower entscheidet, in welchem Verhältnis die Trades der Händler, denen er folgt, auf das eigene Konto übertragen und kopiert werden. Beweist der Follower Geschick bei der Auswahl der Trader, so generiert er automatische Renditen durch das Kopieren der Trades.

    Wie funktionieren Social Trading Plattformen?

    Anders als in unserem 24option Test beschrieben wird bei der Social Trading Community, wie beispielsweise eToro, weniger Wert auf den sozialen Aspekt gelegt. Diese sind eine Art Präsentationsfläche für erfahrene Trader. Hier können sich die Handlungen eines Anlegers nachvollziehen lassen und einfach kopiert werden. Dazu werden diese in einer Live-Datenbank hinterlegt und können abgerufen werden. Sie können hier von guten Anlegern lernen und ggf. das Vorgehen auf Ihr Brokerkonto kopieren. Das lässt sich auch ganz einfach mit etwas weniger Geldeinsatz machen, so dass nicht alles übernommen werden muss. Diese Funktion nennt sich Copytrader und ermöglicht es auch Neueinsteigern wie Profis zu agieren. Folgen Sie erfolgreichen Tradern und profitieren Sie so von der Erfahrung. Da das Ganze im Social Web angelegt ist, haben natürlich auch diejenigen etwas davon, die kopiert werden. Für jede Kopie erhalten sie in der Regel eine Provision durch die Plattform.